
Gemüse · ab Beikoststart
Sellerie
Weich gegarter Knollensellerie in Würfeln oder als Brei ist ein milder Beikost-Starter. Sellerie muss zur Allergieprävention nicht gemieden werden: früh einführen und danach regelmäßig weitergeben. Roher, faseriger Stangensellerie ist dagegen im Baby- und Kleinkindalter ungeeignet.
Die Auswahl steht in der Adresse als ?stufe=9-11 und ist teilbar.
Nur weich gegarten Knollensellerie anbieten.
Roher Stangensellerie ist hart und faserig und im Baby- und Kleinkindalter ungeeignet, auch nicht als Nage-Stick. Sellerie ist ein häufiges Allergen: Er muss zur Allergieprävention nicht gemieden werden, früh einführen und danach regelmäßig weitergeben. Fingerfood erst, wenn dein Baby mit Unterstützung stabil sitzt, und nur beaufsichtigt. Drucktest: Das Stück muss sich zwischen zwei Fingern mühelos zerdrücken lassen.
Roher Stangensellerie ist hart und faserig: Die langen Fasern lassen sich schlecht durchkauen und können sich im Rachen festsetzen, deshalb ist er im Baby- und Kleinkindalter ungeeignet. Auch als Nage-Stick ist rohe Stange tabu, weil sich harte Stücke ablösen können. Rohe Sticks und Stücke vom Rohkost-Teller nicht in Reichweite lassen. Knollensellerie dagegen wird weich gegart gut zerdrückbar und ist so ein sicherer Beikost-Starter. Aufrecht sitzend und nur unter Aufsicht essen lassen.
Sicherheitshinweis für 6–8 Monate
So servierst du Sellerie mit 6 bis 8 Monaten
Zum Beikoststart Knollensellerie schälen, weich garen und pürieren oder fein zerdrücken, pur oder im Gemüsebrei. Als Fingerfood: weich gegarte Selleriestifte, etwa so breit wie zwei aneinandergelegte Erwachsenenfinger, die sich mühelos zerdrücken lassen.
Weiterhin nur weich gegarten Knollensellerie anbieten.
Roher Stangensellerie bleibt wegen der harten Fasern ungeeignet. Einmal vertragen, Sellerie regelmäßig in den Speiseplan einbauen. Aufrecht sitzend und beaufsichtigt essen lassen.
Roher Stangensellerie ist hart und faserig: Die langen Fasern lassen sich schlecht durchkauen und können sich im Rachen festsetzen, deshalb ist er im Baby- und Kleinkindalter ungeeignet. Auch als Nage-Stick ist rohe Stange tabu, weil sich harte Stücke ablösen können. Rohe Sticks und Stücke vom Rohkost-Teller nicht in Reichweite lassen. Knollensellerie dagegen wird weich gegart gut zerdrückbar und ist so ein sicherer Beikost-Starter. Aufrecht sitzend und nur unter Aufsicht essen lassen.
Sicherheitshinweis für 9–11 Monate
So servierst du Sellerie mit 9 bis 11 Monaten
Weich gegarte Selleriewürfel oder -stifte für den Zangengriff, auch fein geraspelt und mitgedünstet in Suppen oder Eintöpfen. Klappt der Zangengriff noch nicht, bleib beim Brei oder beim größeren, weich gegarten Stift in Zwei-Finger-Breite.
Roher Stangensellerie ist auch im Kleinkindalter wegen der harten Fasern und der Verschluckungsgefahr ungeeignet.
Warte damit, bis dein Kind zuverlässig kleine Bissen nimmt, gründlich kaut und nicht stopft, meist ab etwa 4–5 Jahren. Sellerie weiterhin regelmäßig anbieten.
Roher Stangensellerie ist hart und faserig: Die langen Fasern lassen sich schlecht durchkauen und können sich im Rachen festsetzen, deshalb ist er im Baby- und Kleinkindalter ungeeignet. Auch als Nage-Stick ist rohe Stange tabu, weil sich harte Stücke ablösen können. Rohe Sticks und Stücke vom Rohkost-Teller nicht in Reichweite lassen. Knollensellerie dagegen wird weich gegart gut zerdrückbar und ist so ein sicherer Beikost-Starter. Aufrecht sitzend und nur unter Aufsicht essen lassen.
Sicherheitshinweis für ab 12 Monaten
So servierst du Sellerie mit 12 Monaten und älter
Weich gegart in Würfeln, Suppen oder als Ofengemüse aus der Familienküche; die Kinderportion vor dem Salzen abzweigen. Roher Stangensellerie bleibt wegen der Fasern ungeeignet, auch keine rohen Sticks oder Stücke vom Rohkost-Teller.
Roher Stangensellerie bleibt wegen der harten Fasern und der Verschluckungsgefahr tabu, bis dein Kind zuverlässig kleine Bissen nimmt, gründlich kaut und nicht stopft, meist ab etwa 4–5 Jahren.
Auch als Nage-Stick oder vom Rohkostteller ist rohe Stange nichts für dein Kind. Hartes Gemüse gehört als Rohkost weiterhin fein gerieben auf den Teller. Dein Kind isst aufrecht sitzend und beaufsichtigt, nicht im Herumlaufen oder Spielen.
Roher Stangensellerie ist hart und faserig: Die langen Fasern lassen sich schlecht durchkauen und können sich im Rachen festsetzen, deshalb ist er im Baby- und Kleinkindalter ungeeignet. Auch als Nage-Stick ist rohe Stange tabu, weil sich harte Stücke ablösen können. Rohe Sticks und Stücke vom Rohkost-Teller nicht in Reichweite lassen. Knollensellerie dagegen wird weich gegart gut zerdrückbar und ist so ein sicherer Beikost-Starter. Aufrecht sitzend und nur unter Aufsicht essen lassen.
Sicherheitshinweis für ab 2 Jahren
So servierst du Sellerie mit 2 Jahren und älter
Am Zuschnitt ändert sich nichts: Knollensellerie weich gegart in Würfeln, Suppen oder als Ofengemüse, rohe Knolle höchstens sehr fein gerieben als Salat. Ab zwei Jahren darf die Kinderportion sparsam mitgesalzen werden, immer mit jodiertem Speisesalz, Schärfe erst nach dem Abzweigen.
Auf einen Blick
- Ab wann
- ab Beikoststart
- Eisen
- Eisengehalt niedrig, 1 von 3
- Allergene
- Sellerie
Häufige Fragen
Ab wann darf mein Baby Sellerie essen?
Knollensellerie darf ab dem Beikoststart (ab dem 5. Monat) angeboten werden: weich gegart, pur oder als Brei. Als Fingerfood eignen sich weich gegarte Stifte, etwa so breit wie zwei aneinandergelegte Erwachsenenfinger, die den Zwei-Finger-Drucktest bestehen. Weil Sellerie ein häufiges Allergen ist, mit einer kleinen Menge starten und beobachten.
Darf mein Baby rohen Stangensellerie essen?
Nein. Roher Stangensellerie ist hart und faserig: Die langen Fasern lassen sich schlecht durchkauen und können sich im Rachen festsetzen. Er ist im Baby- und Kleinkindalter ungeeignet, auch nicht als Nage-Stick, weil sich harte Stücke ablösen können.
Muss ich Sellerie wegen des Allergierisikos meiden?
Nein, Sellerie muss zur Allergieprävention nicht gemieden werden. Führe ihn früh ein und gib ihn danach regelmäßig weiter. Wie bei jedem neuen Lebensmittel: mit einer kleinen Menge beginnen und beim Essen beobachten.
Darf Sellerie als Suppengrün im Babyessen mitkochen?
Ja, fein geraspelter oder klein geschnittener Sellerie, der in Suppe oder Eintopf weich mitgart, ist unproblematisch und eine einfache Art, ihn regelmäßig anzubieten. Wichtig nur bei der allerersten Einführung: Sellerie als Allergen zunächst einzeln in kleiner Menge testen, und die Kinderportion vor dem Salzen abzweigen.
Ab wann darf mein Kind rohe Selleriesticks knabbern?
Erst, wenn dein Kind zuverlässig kleine Bissen nimmt, gründlich kaut und nicht stopft, meist ab etwa 4–5 Jahren. Bis dahin Stangensellerie nur weich gegart anbieten, z. B. quer zur Faser in dünne Stücke geschnitten und in der Suppe mitgekocht, so bleiben die Fasern kurz und weich.
Quellen
- Beikoststart frühestens Beginn des 5. Monats, spätestens Beginn des 7. Monats Netzwerk Gesund ins Leben – Handlungsempfehlungen für das 1. Lebensjahr
- Harte, kleine Lebensmittelstücke können leicht eingeatmet werden und sind für Säuglinge und Kleinkinder nicht geeignet Netzwerk Gesund ins Leben – Handlungsempfehlungen für das 1. Lebensjahr
- Beikost ohne Salzzusatz zubereiten Netzwerk Gesund ins Leben – Handlungsempfehlungen für das 1. Lebensjahr
- Potente Nahrungsmittelallergene mit der Beikost einführen und danach regelmäßig weitergeben statt zu meiden S3-Leitlinie Allergieprävention (AWMF 061-016, Stand 11/2022)
- Keine Meidung potenter Allergene im 1. Lebensjahr zur Allergieprävention S3-Leitlinie Allergieprävention (AWMF 061-016, Stand 11/2022)
Kein Ersatz für ärztliche Beratung.
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