
Fleisch, Fisch & Ei · ab Beikoststart
Sardinen & Makrele (Atlantische)
Sardinen und Atlantische Makrele sind kleine, fette Schwarmfische und gelten als schadstoffärmere Wahl gegenüber großen Raubfischen wie Thunfisch. Immer vollständig durchgaren: kein roher, geräucherter (auch keine Räuchermakrele) oder nicht durcherhitzt marinierter Fisch. Sterilisierte Dosensardinen frühestens ab ca. 9 Monaten sparsam: Abgießen entfernt die Lake, nicht das Salz im Fisch.
Die Auswahl steht in der Adresse als ?stufe=9-11 und ist teilbar.
Fisch immer vollständig durchgaren: kein roher, geräucherter (z. B. Räuchersprotten, Räuchermakrele) oder nicht durcherhitzt marinierter Fisch (Sardellen, Rollmops) im 1.
Lebensjahr wegen des Keimrisikos. Königsmakrele und andere große Makrelenarten reichern wie Thunfisch Methylquecksilber an. Wir empfehlen konservativ, sie nicht auf den Kinderteller zu bringen; beim Kauf gezielt zur Atlantischen Makrele greifen. Ohne Salz zubereiten. Den gegarten Fisch vor dem Servieren gründlich mit den Fingern nach Gräten absuchen. Fingerfood setzt voraus, dass dein Baby bereits stabil sitzen kann, und findet nur unter ständiger Aufsicht statt.
Auch aus dem Filet können feine Gräten stecken bleiben. Sardinen und Makrelen sind kleine Fische mit vielen dünnen Gräten. Frisch zubereitet deshalb besonders sorgfältig Flocke für Flocke nach Gräten absuchen oder ein filetiertes TK-Filet verwenden. Bei Dosensardinen sind die weichen Gräten durch das Einkochen zwar oft essbar und werden von Erwachsenen häufig mitgegessen. Für Babys empfehlen wir trotzdem konservativ, sie vor dem Servieren herauszulösen.
Sicherheitshinweis für 6–8 Monate
So servierst du Sardinen & Makrele (Atlantische) mit 6 bis 8 Monaten
Frische Sardine oder Atlantische Makrele filetieren, gut durchgaren (dünsten, dämpfen oder im Ofen) und sorgfältig Flocke für Flocke nach Gräten absuchen, dann in kleine Flocken zerpflücken. Pur oder unter Gemüsebrei gemischt anbieten. In diesem Alter nur frischen oder TK-Fisch verwenden: Dosensardinen sind noch nicht geeignet.
Weiterhin nur durchgegarten Fisch anbieten und sorgfältig auf Gräten prüfen, auch bei Dosenware.
Rohen, geräucherten (auch Räuchermakrele) oder nicht durcherhitzt marinierten Fisch (Sardellen, Rollmops) weiterhin meiden. Ohne Salz zubereiten. Sterilisierte Dosenware nur sparsam: Abgießen entfernt die Lake, nicht das Salz im Fisch. Aufrecht sitzend und beaufsichtigt essen. Regelmäßig geben, damit die Toleranz erhalten bleibt.
Auch aus dem Filet können feine Gräten stecken bleiben. Sardinen und Makrelen sind kleine Fische mit vielen dünnen Gräten. Frisch zubereitet deshalb besonders sorgfältig Flocke für Flocke nach Gräten absuchen oder ein filetiertes TK-Filet verwenden. Bei Dosensardinen sind die weichen Gräten durch das Einkochen zwar oft essbar und werden von Erwachsenen häufig mitgegessen. Für Babys empfehlen wir trotzdem konservativ, sie vor dem Servieren herauszulösen.
Sicherheitshinweis für 9–11 Monate
So servierst du Sardinen & Makrele (Atlantische) mit 9 bis 11 Monaten
Durchgegarte Flocken von Sardine oder Atlantischer Makrele, oder sparsam sterilisierte Dosensardinen in Wasser (Lake abgegossen, Gräten entfernt) zerkleinert unter Brei oder Gemüse gemischt. Im Wechsel mit anderen Fischarten wie Lachs oder Kabeljau anbieten. Klappt der Zangengriff mit einzelnen Flocken noch nicht, bleib bei Fischflocken im Brei oder Gemüse untergemischt.
Geräucherte Sardinen, Sprotten oder Makrele (z. B. Räuchersprotten, Räuchermakrele) können wie anderer Räucherfisch mit Listerien belastet sein und bleiben deshalb im 1. und 2.
Lebensjahr tabu; nicht durcherhitzt marinierte Ware wie Sardellen oder Rollmops behandeln wir aus dem gleichen Grund konservativ genauso; sterilisierte Dosenware ist davon zu unterscheiden. Vor dem Servieren immer auf Gräten kontrollieren, auch bei Dosenware. Dosensardinen sind oft stark gesalzen: Abgießen entfernt die Lake, nicht das Salz im Fisch; die Kinderportion nicht zusätzlich salzen. Aufrecht sitzend und beaufsichtigt essen. Königsmakrele und andere große Makrelenarten empfehlen wir konservativ weiterhin nicht für den Kinderteller, denn sie können wie Thunfisch mehr Quecksilber anreichern.
Auch aus dem Filet können feine Gräten stecken bleiben. Sardinen und Makrelen sind kleine Fische mit vielen dünnen Gräten. Frisch zubereitet deshalb besonders sorgfältig Flocke für Flocke nach Gräten absuchen oder ein filetiertes TK-Filet verwenden. Bei Dosensardinen sind die weichen Gräten durch das Einkochen zwar oft essbar und werden von Erwachsenen häufig mitgegessen. Für Babys empfehlen wir trotzdem konservativ, sie vor dem Servieren herauszulösen.
Sicherheitshinweis für ab 12 Monaten
So servierst du Sardinen & Makrele (Atlantische) mit 12 Monaten und älter
Sardinen und Atlantische Makrele in Familiengerichten wie Fischfrikadellen oder auf Brot: sterilisierte Dosensardinen in Wasser oder Öl abgetropft, in kleine Stücke zerdrückt, die Kinderportion vor dem Salzen abzweigen. Geräucherte Varianten (Räuchersprotten, Räuchermakrele) und nicht durcherhitzt marinierte Ware (Sardellen, Rollmops) bleiben wie Räucherfisch behandelt.
Auch die weichen Gräten der Dosenware lösen wir für dein Kind weiterhin heraus, denn Fisch mit Gräten zählt zu den Lebensmitteln, die Kleinkindern leicht in die Luftröhre geraten.
Räuchersprotten, Räuchermakrele und nicht durcherhitzt marinierte Ware wie Sardellen oder Rollmops bleiben bis etwa fünf Jahre tabu, weil geräucherte und gebeizte Fischereierzeugnisse für kleine Kinder nur erhitzt vorgesehen sind. Königsmakrele und andere große Makrelenarten empfehlen wir konservativ weiterhin nicht. Dein Kind isst aufrecht sitzend und beaufsichtigt, nicht im Herumlaufen oder Spielen.
Auch aus dem Filet können feine Gräten stecken bleiben. Sardinen und Makrelen sind kleine Fische mit vielen dünnen Gräten. Frisch zubereitet deshalb besonders sorgfältig Flocke für Flocke nach Gräten absuchen oder ein filetiertes TK-Filet verwenden. Bei Dosensardinen sind die weichen Gräten durch das Einkochen zwar oft essbar und werden von Erwachsenen häufig mitgegessen. Für Babys empfehlen wir trotzdem konservativ, sie vor dem Servieren herauszulösen.
Sicherheitshinweis für ab 2 Jahren
So servierst du Sardinen & Makrele (Atlantische) mit 2 Jahren und älter
Am Zuschnitt ändert sich nichts: Sardinen und Atlantische Makrele vollständig durchgaren oder sterilisierte Dosenware abtropfen lassen, Gräten herauslösen und den Fisch klein zerdrücken. Ab zwei Jahren darf die Kinderportion zwar sparsam mitgesalzen werden, Dosenware bringt aber schon viel Salz mit, also lieber gar nicht nachsalzen.
Auf einen Blick
- Ab wann
- ab Beikoststart
- Eisen
- Eisengehalt mittel, 2 von 3
- Allergene
- Fisch
- Nährstoffe
- Protein, Omega-3-Fettsäuren, Vitamin D
Häufige Fragen
Ab wann dürfen Babys Sardinen oder Makrele essen?
Gut durchgegarte frische oder TK-Sardine bzw. Atlantische Makrele darf ab Beikoststart angeboten werden, sorgfältig Flocke für Flocke nach Gräten abgesucht und ohne Salz zubereitet. Königsmakrele und andere große Makrelenarten gehören wie Thunfisch nicht auf den Kinderteller, das empfehlen wir konservativ.
Sind Sardinen und Makrele schadstoffärmer als Thunfisch?
Als kleine, kurzlebige Schwarmfische gelten Sardinen und Atlantische Makrele gegenüber großen, älteren Raubfischen wie Thunfisch als schadstoffärmere Wahl. Laut BfR werden die höchsten Methylquecksilber-Gehalte bei großen Raubfischen gemessen, und durch die gezielte Wahl von Arten mit geringeren Gehalten lässt sich die Aufnahmemenge senken.
Muss ich bei Dosensardinen die Gräten entfernen?
Die weichen Gräten in Dosensardinen sind durch das Einkochen zwar oft essbar und werden von Erwachsenen häufig mitgegessen. Für Babys empfehlen wir trotzdem konservativ, sie vor dem Servieren herauszulösen. Dosenware frühestens ab ca. 9 Monaten und sparsam: Abgießen entfernt die Lake, nicht das Salz im Fisch.
Dürfen Kinder Räuchersprotten oder marinierte Sardellen essen?
Nein. Geräucherter Fisch kann mit Listerien belastet sein, deshalb bleiben Räuchersprotten und Räuchermakrele im 1. und 2. Lebensjahr tabu. Nicht durcherhitzt marinierte Ware wie Sardellen oder Rollmops behandeln wir aus demselben Grund konservativ genauso; sterilisierte Dosenware ist davon zu unterscheiden.
Wie oft sollte mein Baby Fisch wie Sardinen oder Makrele bekommen?
Fisch gehört laut den Handlungsempfehlungen regelmäßig in die Beikost, auch fetter Fisch mit Omega-3-Fettsäuren. Nach der Allergen-Einführung regelmäßig weitergeben, damit die Toleranz erhalten bleibt. Sardinen und Atlantische Makrele lassen sich dabei gut im Wechsel mit anderen Fischarten wie Lachs oder Kabeljau anbieten, mehr dazu in den Einträgen Lachs und Kabeljau.
Frische Sardinen oder aus der Dose: Was ist besser für mein Baby?
Für den Beikoststart frischen oder TK-Fisch verwenden, vollständig durchgaren und sorgfältig nach Gräten absuchen. Sterilisierte Dosensardinen empfehlen wir konservativ frühestens ab ca. 9 Monaten und nur sparsam, weil sie oft stark gesalzen sind: Abgießen entfernt die Lake, nicht das Salz im Fisch. Geräucherte und nicht durcherhitzt marinierte Ware bleibt tabu.
Kann ich gegarte Sardinen-Reste aufbewahren?
Fisch ist empfindlich, deshalb empfehlen wir konservativ: Reste rasch abkühlen, abgedeckt in den Kühlschrank stellen, spätestens am Folgetag verbrauchen und vor dem Servieren einmal vollständig durcherhitzen. Riecht der Fisch verändert, wirf ihn weg. Im Zweifel lieber frisch zubereiten.
Quellen
- Fisch regelmäßig in die Beikost einbauen – auch fetter Fisch wie Lachs, der reich an Omega-3-Fettsäuren (DHA) ist Netzwerk Gesund ins Leben – Handlungsempfehlungen für das 1. Lebensjahr
- Fisch als potentes Nahrungsmittelallergen frühzeitig mit der Beikost einführen und danach regelmäßig weitergeben; keine Meidung zur Allergieprävention S3-Leitlinie Allergieprävention (AWMF 061-016, Stand 11/2022)
- Auf rohe tierische Lebensmittel wie rohen oder geräucherten Fisch, rohes Fleisch und Rohmilchprodukte verzichten, um das Risiko einer Lebensmittelinfektion zu senken Netzwerk Gesund ins Leben – Handlungsempfehlungen für das 1. Lebensjahr
- Harte, kleine Lebensmittelstücke können leicht eingeatmet werden und sind für Säuglinge und Kleinkinder nicht geeignet Netzwerk Gesund ins Leben – Handlungsempfehlungen für das 1. Lebensjahr
- Beikost ohne Salzzusatz zubereiten Netzwerk Gesund ins Leben – Handlungsempfehlungen für das 1. Lebensjahr
- Beikoststart frühestens Beginn des 5. Monats, spätestens Beginn des 7. Monats Netzwerk Gesund ins Leben – Handlungsempfehlungen für das 1. Lebensjahr
- Grundsätzlich werden die höchsten Methylquecksilber-Gehalte in großen und älteren Raubfischen gemessen, etwa in Hai, Schwertfisch und Thunfisch; Methylquecksilber kann laut wissenschaftlichen Studien die neurologische Entwicklung beeinträchtigen; durch die gezielte Wahl von Arten mit geringeren Gehalten kann die Aufnahmemenge von Methylquecksilber gesenkt werden BfR – Pressemitteilung: Schwangere und Stillende sollten Fischarten mit hohen Gehalten an Methylquecksilber meiden
- Geräucherter Fisch zählt zu den Lebensmitteln, die mit Listerien belastet sein können; empfindliche Gruppen wie kleine Kinder, Schwangere und immungeschwächte Personen sollten darauf verzichten BfR – Fragen und Antworten zum Schutz vor Lebensmittelinfektionen im Privathaushalt
Kein Ersatz für ärztliche Beratung.
Passt dazu
LachsVerschluckungsrisiko mittel, Stufe 2 von 3ab Beikoststart
Kabeljau & WeißfischVerschluckungsrisiko mittel, Stufe 2 von 3ab Beikoststart
ForelleVerschluckungsrisiko mittel, Stufe 2 von 3ab Beikoststart
Seelachs (Alaska-Seelachs & Köhler)Verschluckungsrisiko mittel, Stufe 2 von 3ab Beikoststart
KartoffelVerschluckungsrisiko mittel, Stufe 2 von 3ab Beikoststart

Happsi Plus
So sieht die richtige Schnittform für Sardinen & Makrele (Atlantische) aus, für jede Altersstufe
Ein Foto für 6 bis 8, 9 bis 11 und ab 12 Monate. 5,99 € im Monat oder 29,99 € im Jahr, 7 Tage kostenlos, jederzeit kündbar.