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Alle Angaben folgen den deutschen Fachempfehlungen: Netzwerk Gesund ins Leben, S3-Leitlinie Allergieprävention, Bundesinstitut für Risikobewertung und Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Jede fachliche Kernaussage ist auf der jeweiligen Seite mit ihrer Quelle verlinkt.

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Reis, Platzhalterbild

Getreide & Beilagen · ab Beikoststart

Reis

Weich gekochter Reis, anfangs ungesüßt als Brei oder Milchreis, ist unbedenklich, in Abwechslung mit anderen Getreiden wie Hafer, Hirse oder Weizen. Reis kann relativ viel anorganisches Arsen enthalten: Reisbrei nicht als einziges Getreide, Reiswaffeln nur gelegentlich statt täglich. Klebriger Rundkornreis lässt sich als weiches Bällchen gut greifen.

Die Auswahl steht in der Adresse als ?stufe=9-11 und ist teilbar.

1 von 3 · niedrigVerschluckungsrisiko niedrig, Stufe 1 von 3

Reis immer vollständig weich kochen, trockene oder körnige Reste sind ein Verschluckungsrisiko.

Lose Körner können sich im Mund verteilen: Etwas Würgen ist anfangs normal, mehr im Beikost-Wissen unter Würgen oder Verschlucken. Fingerfood erst, wenn dein Baby mit Unterstützung stabil sitzt, und nur beaufsichtigt. Reis kann relativ viel anorganisches Arsen enthalten: Biete deshalb Reisbrei nicht als einziges Getreide an, sondern wechsle mit Hafer, Hirse oder Weizen ab. Reisdrinks sind für Säuglinge ungeeignet.

Weich gekocht ist Reis leicht zu essen. Trockene oder nur kurz gegarte Körner sind hart und können leicht eingeatmet werden: immer vollständig weich kochen und ausreichend Flüssigkeit verwenden, ob als Brei oder als Fingerfood-Bällchen. Zäh-klebrige Reiskuchen wie Mochi sind für Babys und Kleinkinder ungeeignet.

Sicherheitshinweis für 6–8 Monate

So servierst du Reis mit 6 bis 8 Monaten

Rundkornreis weich kochen und zu ungesüßtem Milchreis oder Getreidebrei mit Wasser, Muttermilch oder Pre-Milch verarbeiten. Alternativ aus dem weich gekochten, klebrigen Reis kleine Bällchen formen, die sich gut greifen lassen; etwas Soße oder Püree bindet lose Körner zusätzlich.

1 von 3 · niedrigVerschluckungsrisiko niedrig, Stufe 1 von 3

Reis mit anderen Getreiden wie Hafer, Hirse oder Weizen abwechseln, statt ihn zur Hauptbeikost zu machen.

Reiswaffeln nur gelegentlich anbieten, nicht als täglichen Snack: Sie können relativ viel anorganisches Arsen enthalten. Reisdrinks bleiben für Säuglinge ungeeignet.

Weich gekocht ist Reis leicht zu essen. Trockene oder nur kurz gegarte Körner sind hart und können leicht eingeatmet werden: immer vollständig weich kochen und ausreichend Flüssigkeit verwenden, ob als Brei oder als Fingerfood-Bällchen. Zäh-klebrige Reiskuchen wie Mochi sind für Babys und Kleinkinder ungeeignet.

Sicherheitshinweis für 9–11 Monate

So servierst du Reis mit 9 bis 11 Monaten

Weiterhin weich gekocht als Milchreis, Getreidebrei oder als kleine, klebrige Bällchen zum Selbstessen, auch unter Gemüse oder Fleisch gemischt. Lose Körner mit der Gabelrückseite andrücken, dann kleben sie besser zusammen. Klappt der Zangengriff noch nicht, bleib beim Brei oder bei größeren Bällchen zum Abbeißen. Reiswaffeln in Stücken anbieten, die dein Kind gut abbeißen kann; nie im Liegen knabbern lassen.

1 von 3 · niedrigVerschluckungsrisiko niedrig, Stufe 1 von 3

Reis in Abwechslung mit anderen Getreiden anbieten und nicht zum täglichen Hauptgetreide machen.

Reiswaffeln bleiben ein gelegentlicher Snack, kein täglicher Dauersnack. Reisdrinks sind kein Milchersatz und sollten nicht als Hauptgetränk dienen. Zäh-klebrige Reiskuchen wie Mochi bleiben tabu, bis dein Kind zuverlässig kleine Bissen nimmt, gründlich kaut und nicht stopft, meist ab etwa 4–5 Jahren.

Weich gekocht ist Reis leicht zu essen. Trockene oder nur kurz gegarte Körner sind hart und können leicht eingeatmet werden: immer vollständig weich kochen und ausreichend Flüssigkeit verwenden, ob als Brei oder als Fingerfood-Bällchen. Zäh-klebrige Reiskuchen wie Mochi sind für Babys und Kleinkinder ungeeignet.

Sicherheitshinweis für ab 12 Monaten

So servierst du Reis mit 12 Monaten und älter

Als Beilage, Milchreis oder in Familiengerichten wie Risotto oder Reispfanne, weich gegart; die Kinderportion vor dem Salzen abzweigen.

1 von 3 · niedrigVerschluckungsrisiko niedrig, Stufe 1 von 3

Reis in Abwechslung mit anderen Getreiden anbieten und nicht zum täglichen Hauptgetreide machen.

Reiswaffeln bleiben ein gelegentlicher Snack, kein täglicher Dauersnack. Reisdrinks sind kein Milchersatz und sollten nicht als Hauptgetränk dienen. Zäh-klebrige Reiskuchen wie Mochi bleiben tabu, bis dein Kind zuverlässig kleine Bissen nimmt, gründlich kaut und nicht stopft, meist ab etwa 4–5 Jahren.

Weich gekocht ist Reis leicht zu essen. Trockene oder nur kurz gegarte Körner sind hart und können leicht eingeatmet werden: immer vollständig weich kochen und ausreichend Flüssigkeit verwenden, ob als Brei oder als Fingerfood-Bällchen. Zäh-klebrige Reiskuchen wie Mochi sind für Babys und Kleinkinder ungeeignet.

Sicherheitshinweis für ab 2 Jahren

So servierst du Reis mit 2 Jahren und älter

Als Beilage, Milchreis oder in Familiengerichten wie Risotto oder Reispfanne, weich gegart; die Kinderportion vor dem Salzen abzweigen.

Auf einen Blick

Ab wann
ab Beikoststart
Eisen
Eisen: niedrigEisengehalt niedrig, 1 von 3
Allergene
keine der 14

Häufige Fragen

  • Warum sollte ich Reis nicht als einziges Getreide anbieten?
  • Wie oft dürfen Reiswaffeln als Snack angeboten werden?
  • Darf mein Baby Reisdrink trinken?
  • Ist Milchreis für Babys erlaubt?
  • Sind Mochi oder andere Klebreiskuchen für mein Kind geeignet?
  • Mein Baby würgt bei losem Reis, was hilft?

Warum sollte ich Reis nicht als einziges Getreide anbieten?

Reis kann relativ viel anorganisches Arsen enthalten. Wechsle deshalb mit anderen Getreiden wie Hafer, Hirse oder Weizen ab und mach Reisbrei nicht zum einzigen Getreide.

Wie oft dürfen Reiswaffeln als Snack angeboten werden?

Reiswaffeln sollten nur gelegentlich statt täglich als Snack angeboten werden, da sie relativ viel anorganisches Arsen enthalten können. In Stücken anbieten, die dein Kind gut abbeißen kann, und nie im Liegen knabbern lassen.

Darf mein Baby Reisdrink trinken?

Nein, Reisdrinks sind für Säuglinge aufgrund der ungeeigneten Nährstoffzusammensetzung und des Arsengehalts nicht geeignet und sollten auch später nicht als Hauptgetränk dienen. Mehr im Eintrag Pflanzendrinks.

Ist Milchreis für Babys erlaubt?

Ja, ungesüßt und weich gekocht darf Milchreis ab dem Beikoststart auf den Tisch, mit Wasser, Muttermilch oder Pre-Milch zubereitet. Kuhmilch zählt als Zutat zur begrenzten Tagesmilchmenge; mehr dazu im Eintrag Kuhmilch & Joghurt. Und wie bei allem Reis gilt: mit anderen Getreiden abwechseln.

Sind Mochi oder andere Klebreiskuchen für mein Kind geeignet?

Nein. Wir empfehlen konservativ: Mochi und ähnliche zäh-klebrige Reiskuchen sind wegen ihrer dichten, gummiartigen Konsistenz ein Verschluckungsrisiko und bleiben tabu, bis dein Kind zuverlässig kleine Bissen nimmt, gründlich kaut und nicht stopft, meist ab etwa 4–5 Jahren.

Mein Baby würgt bei losem Reis, was hilft?

Lose, trockene Körner verteilen sich leicht im Mund; etwas Würgen ist anfangs normal und meist harmlos. Hilfreich: Reis sehr weich kochen, mit Soße oder Püree binden, zu Bällchen formen oder mit der Gabel flach drücken. Mehr im Beikost-Wissen unter Würgen oder Verschlucken.

Quellen

  • Beikoststart frühestens Beginn des 5. Monats, spätestens Beginn des 7. Monats Netzwerk Gesund ins Leben – Handlungsempfehlungen für das 1. Lebensjahr
  • Harte, kleine oder trockene Lebensmittelstücke können leicht eingeatmet werden und sind für Säuglinge und Kleinkinder nicht geeignet Netzwerk Gesund ins Leben – Handlungsempfehlungen für das 1. Lebensjahr
  • Reis und Reisprodukte wie Reiswaffeln und Reisbrei können relativ viel anorganisches Arsen enthalten; Eltern wird empfohlen, Säuglinge und Kleinkinder nicht ausschließlich mit reisbasierter Beikost oder reisbasierten Getränken zu ernähren, sondern die verzehrten Getreidearten zu variieren BfR – Fragen und Antworten zu Arsengehalten in Reis und Reisprodukten
  • Reisdrinks sind für Säuglinge aufgrund der ungeeigneten Nährstoffzusammensetzung und des Arsengehalts nicht geeignet BfR – Fragen und Antworten zu Arsengehalten in Reis und Reisprodukten
  • Beikost ohne Salzzusatz zubereiten; sparsame Salzverwendung im 1. Lebensjahr Netzwerk Gesund ins Leben – Handlungsempfehlungen für das 1. Lebensjahr
  • Zurückhaltender Umgang mit Zucker Netzwerk Gesund ins Leben – Handlungsempfehlungen für das 1. Lebensjahr

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Passt dazu

  • NudelnVerschluckungsrisiko mittel, Stufe 2 von 3ab Beikoststart
  • HirseVerschluckungsrisiko niedrig, Stufe 1 von 3ab Beikoststart
  • QuinoaVerschluckungsrisiko niedrig, Stufe 1 von 3ab Beikoststart
  • HähnchenVerschluckungsrisiko mittel, Stufe 2 von 3ab Beikoststart
  • KarotteVerschluckungsrisiko hoch, Stufe 3 von 3ab Beikoststart
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