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Grundlage der Inhalte

Alle Angaben folgen den deutschen Fachempfehlungen: Netzwerk Gesund ins Leben, S3-Leitlinie Allergieprävention, Bundesinstitut für Risikobewertung und Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Jede fachliche Kernaussage ist auf der jeweiligen Seite mit ihrer Quelle verlinkt.

Kein Ersatz für ärztliche Beratung.

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Mangold, Platzhalterbild

Gemüse · ab Beikoststart

Mangold

Mangold ist ein mildes Blattgemüse mit Ähnlichkeit zu Spinat; Blätter und Stiele werden getrennt geschnitten und weich gegart. Mangold zählt wie Spinat zu den nitratreicheren Blattgemüsen. Für Spinat rät das BfR, ihn nicht wieder aufzuwärmen; wir übertragen das konservativ auch auf Mangold als nitratreiches Gemüse: frisch zubereiten, nicht warmhalten. Übliche Portionen sind unbedenklich.

Die Auswahl steht in der Adresse als ?stufe=9-11 und ist teilbar.

2 von 3 · mittelVerschluckungsrisiko mittel, Stufe 2 von 3

Mangold zählt wie Spinat zu den nitratreicheren Blattgemüsen.

Für Spinat rät das BfR, ihn nicht wieder aufzuwärmen; wir übertragen das konservativ auch auf Mangold als nitratreiches Gemüse: frisch zubereiten, nicht warmhalten. Die dicken Stiele so weich garen, dass sie den Zwei-Finger-Drucktest bestehen; im Brei fein zerkleinern, als Stielstreifen nur anbieten, wenn er sich mühelos zerdrücken lässt. Fingerfood erst, wenn dein Baby mit Unterstützung stabil sitzt, und nur beaufsichtigt.

Die Blätter werden weich gegart leicht zerdrückbar, ähnlich wie Spinat. Die dicken, festen Stiele sind aber auch gegart noch etwas faserig: klein schneiden oder fein pürieren, damit sie sich leicht zerkauen lassen. Roh wird Mangold praktisch nie gereicht. Aufrecht sitzend und nur unter Aufsicht essen lassen.

Sicherheitshinweis für 6–8 Monate

So servierst du Mangold mit 6 bis 8 Monaten

Zum Beikoststart Blätter und Stiele gründlich waschen und getrennt klein schneiden, die Stiele etwas länger kochen als die Blätter, dann beides zusammen weich garen und pürieren oder fein zerdrücken, pur oder im Gemüsebrei. Fein gehackter, weich gegarter Mangold passt auch in weiche Fingerfoods wie Eierstreifen. Als Fingerfood eignet sich außerdem ein weich gegarter Stielstreifen, etwa so breit wie zwei aneinandergelegte Erwachsenenfinger, so weich, dass er sich zwischen zwei Fingern mühelos zerdrücken lässt.

2 von 3 · mittelVerschluckungsrisiko mittel, Stufe 2 von 3

Weiterhin frisch zubereiten und zügig verbrauchen; Mangoldgerichte nicht wieder aufwärmen.

Gegarte Blattstückchen können an Zunge oder Gaumen haften und harmloses Würgen auslösen; das ist meist der normale Schutzreflex, mehr im Beikost-Wissen unter Würgen oder Verschlucken. Aufrecht sitzend und beaufsichtigt essen.

Die Blätter werden weich gegart leicht zerdrückbar, ähnlich wie Spinat. Die dicken, festen Stiele sind aber auch gegart noch etwas faserig: klein schneiden oder fein pürieren, damit sie sich leicht zerkauen lassen. Roh wird Mangold praktisch nie gereicht. Aufrecht sitzend und nur unter Aufsicht essen lassen.

Sicherheitshinweis für 9–11 Monate

So servierst du Mangold mit 9 bis 11 Monaten

Weich gegarte, fein gehackte Mangoldblätter und -stiele unter Kartoffel- oder Getreidegerichte gemischt, oder kleine, weiche Blatt- und Stielstückchen für den Zangengriff. Klappt der Zangengriff noch nicht, bleib bei püriertem Mangold im Brei oder dem größeren, weich gegarten Stielstreifen.

2 von 3 · mittelVerschluckungsrisiko mittel, Stufe 2 von 3

Auch im Kleinkindalter gilt: Für Spinat rät das BfR, ihn nicht wieder aufzuwärmen; wir übertragen das konservativ auch auf Mangold als nitratreiches Gemüse: frisch zubereiten, nicht warmhalten, nicht wieder aufwärmen und Reste zügig kalt verbrauchen.

Rohe, feste Stielstücke bleiben tabu, bis dein Kind zuverlässig kleine Bissen nimmt, gründlich kaut und nicht stopft, meist ab etwa 4–5 Jahren.

Die Blätter werden weich gegart leicht zerdrückbar, ähnlich wie Spinat. Die dicken, festen Stiele sind aber auch gegart noch etwas faserig: klein schneiden oder fein pürieren, damit sie sich leicht zerkauen lassen. Roh wird Mangold praktisch nie gereicht. Aufrecht sitzend und nur unter Aufsicht essen lassen.

Sicherheitshinweis für ab 12 Monaten

So servierst du Mangold mit 12 Monaten und älter

Aus der Familienküche mitessen: als Gemüsebeilage, in Aufläufen oder kurz angebraten; die Kinderportion vor dem Salzen abzweigen.

2 von 3 · mittelVerschluckungsrisiko mittel, Stufe 2 von 3

Auch im Kleinkindalter gilt: Für Spinat rät das BfR, ihn nicht wieder aufzuwärmen; wir übertragen das konservativ auch auf Mangold als nitratreiches Gemüse: frisch zubereiten, nicht warmhalten, nicht wieder aufwärmen und Reste zügig kalt verbrauchen.

Rohe, feste Stielstücke bleiben tabu, bis dein Kind zuverlässig kleine Bissen nimmt, gründlich kaut und nicht stopft, meist ab etwa 4–5 Jahren.

Die Blätter werden weich gegart leicht zerdrückbar, ähnlich wie Spinat. Die dicken, festen Stiele sind aber auch gegart noch etwas faserig: klein schneiden oder fein pürieren, damit sie sich leicht zerkauen lassen. Roh wird Mangold praktisch nie gereicht. Aufrecht sitzend und nur unter Aufsicht essen lassen.

Sicherheitshinweis für ab 2 Jahren

So servierst du Mangold mit 2 Jahren und älter

Aus der Familienküche mitessen: als Gemüsebeilage, in Aufläufen oder kurz angebraten; die Kinderportion vor dem Salzen abzweigen.

Auf einen Blick

Ab wann
ab Beikoststart
Eisen
Eisen: niedrigEisengehalt niedrig, 1 von 3
Allergene
keine der 14
Nährstoffe
Beta-Carotin
Saison
Mai bis Oktober

Häufige Fragen

  • Ist Mangold für Babys geeignet?
  • Ist Mangold wegen Nitrat schlecht für mein Baby?
  • Warum sollte Mangold nicht aufgewärmt werden?
  • Sind die Stiele vom Mangold für Babys geeignet?
  • Kann ich Mangold statt Spinat verwenden?
  • Warum würgt mein Baby an Mangoldblättern?

Ist Mangold für Babys geeignet?

Ja, ab Beikoststart. Blätter und Stiele getrennt schneiden, die Stiele etwas länger garen als die Blätter, und alles gut weich kochen und pürieren oder zerdrücken. Vor dem Kochen gründlich waschen.

Ist Mangold wegen Nitrat schlecht für mein Baby?

Nein. Mangold zählt zwar wie Spinat zu den nitratreicheren Blattgemüsen, aber die Vorteile einer gemüsereichen Ernährung überwiegen laut BfR mögliche Risiken durch leicht erhöhte Nitratgehalte deutlich. Übliche Portionen sind unbedenklich. Wichtig ist nur der Umgang: frisch zubereiten, nicht warmhalten, nicht wieder aufwärmen.

Warum sollte Mangold nicht aufgewärmt werden?

Mangold zählt wie Spinat zu den nitratreicheren Blattgemüsen. Für Spinat rät das BfR, ihn nicht wieder aufzuwärmen, weil Mikroorganismen zu vermehrter Nitritbildung beitragen; wir übertragen das konservativ auch auf Mangold: frisch zubereiten, nicht warmhalten, nicht wieder aufwärmen und Reste zügig kalt verbrauchen.

Sind die Stiele vom Mangold für Babys geeignet?

Ja, aber die dicken Stiele bleiben auch gegart etwas faserig. Klein schneiden, etwas länger kochen als die Blätter und gut pürieren oder zerdrücken. Als Stielstreifen nur anbieten, wenn er so weich ist, dass er sich zwischen zwei Fingern mühelos zerdrücken lässt.

Kann ich Mangold statt Spinat verwenden?

Ja, Mangold ist ein milder Spinat-Verwandter und lässt sich in Brei und Familienküche ähnlich einsetzen. Es gelten dieselben Nitrat-Regeln: frisch zubereiten und nicht wieder aufwärmen (mehr im Eintrag Spinat).

Warum würgt mein Baby an Mangoldblättern?

Auch weich gegarte Blattstückchen können an Zunge oder Gaumen haften; das löst bei manchen Babys harmloses Würgen aus. Das ist meist der normale Schutzreflex und kein Verschlucken, mehr im Beikost-Wissen unter Würgen oder Verschlucken. Fein gehackt und untergemischt passiert das seltener.

Quellen

  • Beikoststart frühestens Beginn des 5. Monats, spätestens Beginn des 7. Monats Netzwerk Gesund ins Leben – Handlungsempfehlungen für das 1. Lebensjahr
  • Beikost ohne Salzzusatz zubereiten Netzwerk Gesund ins Leben – Handlungsempfehlungen für das 1. Lebensjahr
  • Harte, kleine Lebensmittelstücke können leicht eingeatmet werden und sind für Säuglinge und Kleinkinder nicht geeignet Netzwerk Gesund ins Leben – Handlungsempfehlungen für das 1. Lebensjahr
  • Bei der Auswertung der Nitrataufnahme wird Mangold neben Spinat der Unterkategorie „andere Blattgemüse” zugeordnet; die höchsten Gehalte an Nitrat wurden bei Blattgemüse und Kräutern ermittelt, gefolgt von Spross- und Wurzelgemüse BfR – Nitrat in Rucola, Spinat und Salat (Stellungnahme Nr. 032/2009)
  • Bei Säuglingen kann eine erhöhte Nitritaufnahme den Sauerstofftransport durch die roten Blutkörperchen stören (Methämoglobinämie) BfR – Fragen und Antworten zu Nitrat und Nitrit in Lebensmitteln
  • Die Vorteile einer gemüsereichen Ernährung überwiegen mögliche Risiken durch leicht erhöhte Nitrat- und Nitritgehalte – der Gemüseverzehr sollte keinesfalls eingeschränkt werden BfR – Fragen und Antworten zu Nitrat und Nitrit in Lebensmitteln
  • Einmal zubereiteter Spinat soll nicht wieder aufgewärmt werden, weil Mikroorganismen in diesem nitratreichen Gemüse zu vermehrter Nitritbildung beitragen BfR – Fragen und Antworten zu Nitrat und Nitrit in Lebensmitteln

Kein Ersatz für ärztliche Beratung.

Passt dazu

  • SpinatVerschluckungsrisiko niedrig, Stufe 1 von 3ab Beikoststart
  • GrünkohlVerschluckungsrisiko mittel, Stufe 2 von 3ab Beikoststart
  • Blattsalate & RucolaVerschluckungsrisiko hoch, Stufe 3 von 3ab Beikoststart
  • KartoffelVerschluckungsrisiko mittel, Stufe 2 von 3ab Beikoststart
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So sieht die richtige Schnittform für Mangold aus, für jede Altersstufe

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